* 28.5.1997. Jana Pinčuk wurde im November 2021 auf Betreiben der belarussischen Behörden in Sankt Petersburg festgenommen. Ihr Asylantrag in Russland wurde im Mai 2022 abgelehnt, im August 2022 wurde sie trotz eines Auslieferungsverbots der Vereinten Nationen nach Belarus überführt. Ihr wird vorgeworfen, zwischen September 2020 und November 2021 als Administratorin mehrerer oppositioneller Telegramkanäle gewesen zu sein. Auf dieser Basis wurde sie u.a. wegen Gründung einer extremistischen Vereinigung, Volksverhetzung und Aufruf zum Staatsstreich angeklagt.
Am 6. Juni 2023 wurde Jana zu 12 Jahren Haft verurteilt.
Am 16. September 2026 teilte der Sondergesandte des US-Präsidenten für Belarus, John Coale, mit, dass infolge von Verhandlungen 25 Menschen begnadigt und freigelassen worden seien. Alle von ihnen wurden zwangsweise nach Litauen verbracht. Unter den Freigelassenen ist auch Jana Pinčuk.
Weitere Schreibweisen des Namens: Yana Pinchuk (EN), Яна Пінчук (BY), Яна Пинчук (RU)