* 16.4.1970. Alena Taparkova schloss ihr Studium an der Belarussischen Staatlichen Polytechnischen Akademie ab.
Nach Darstellung der Behörden soll sie an „extremistischer Tätigkeit“ beteiligt gewesen sein. Der Kontext ihrer Festnahme steht mutmaßlich im Zusammenhang mit einer landesweiten Razzia Ende Januar 2024 gegen Menschen, die politische Gefangene unterstützten, etwa durch Geldüberweisungen oder das Versenden von Paketen.
Das Minsker Stadtgericht verurteilte Taparkova wegen Unterstützung von Aktivitäten einer extremistischen Vereinigung zu einer Haftstrafe von drei Jahren in einer Strafkolonie.
Im November 2024 wurde sie in die Liste von Personen, die sich angeblich an extremistischen Aktivitäten beteiligt haben sollen, aufgenommen.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Alena Taparkova.
Weitere Schreibweise des Namens: Алена Тапаркова (BY)