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Presse

Pressemitteilung 9. Dezember 2020: Gemeinsame Aktion "100xSolidarität" zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember gestartet (PDF-Datei)

Presseanfragen zur Aktion 100xSolidarität

Pressestelle der Evangelischen Kirche in Deutschland
Herrenhäuser Str. 12
30419 Hannover

Telefon: +49 511 2796-264

E-Mail: presse@ekd.de

Kurzporträt Bischöfin Petra Bosse-Huber

Vizepräsidentin des Kirchenamtes und Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Statement Bischöfin Petra Bosse-Huber:

Wir sehen mit großer Sorge, wie die Zahl der politischen Gefangenen in Belarus zunimmt, immer neue Menschen aus der Freiheitsbewegung verhaftet werden. Zugleich schwindet die öffentliche Aufmerksamkeit für die Situation in Belarus. Das ist fatal, denn gerade jetzt ist unsere Solidarität wichtig! Nichts ist schlimmer für unschuldige Menschen in Haft, als vergessen zu werden.

Ich freue mich daher sehr, dass wir jetzt ein Signal der Solidarität nach Belarus senden! Die Aktion 100xSolidarität sendet ein Zeichen der Hoffnung, das den Menschen in Belarus Mut macht, ihre berechtigten Forderungen nicht aufzugeben. Deswegen ist auch diese symbolische Aktion eine wichtige Aktion.

Pressefoto Bischöfin Petra Bosse-Huber zum Download
(JPEG-Datei, Verwendung mit Angabe: © EKD)

Kurzporträt Ruprecht Polenz

Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages 2005-2013, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO)

Statement Ruprecht Polenz:

Die politischen Gefangenen in Belarus haben nichts anderes getan, als von ihren Menschenrechten auf freie Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit Gebrauch zu machen. Ihre Inhaftierung ist ein Verbrechen. Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde fordert ihre unverzügliche Freilassung.

Pressefoto Ruprecht Polenz zum Download
(JPEG-Datei, Verwendung mit Angabe: © Ansgar Gilster)

Kurzporträt Ales Bjaljazki

Ales Bjaljazki, Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation „Vjasna“, Träger des Alternativen Friedensnobelpreises 2020

Statement Ales Bjaljazki:

Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Folter haben in Belarus ein furchtbares Ausmaß erreicht. Ärzte, Blogger, Bürgerrechtler, Journalisten, Politiker, Priester, Studenten und viele andere werden aus politischen Gründen verfolgt oder unter Druck gesetzt. 150 Menschen sitzen, teils seit Monaten, in den Gefängnissen von Belarus.

Das Menschenrechtszentrum „Vjasna“ fordert die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen in Belarus, die Einstellung der Repressionen und die Bestrafung jener, die für Folter und Morde verantwortlich sind. Der Staat muss die Gewalt einstellen! Internationale Solidarität mit den politischen Gefangenen ist äußerst wichtig – für die Inhaftierten selbst, und für die gesamte belarussische Gesellschaft. Wir danken den Teilnehmern der Aktion von ganzem Herzen!

Pressefoto Ales Bjaljazki zum Download
(JPEG-Datei, Verwendung mit Angabe: © Vjasna)

Biografie Ales Bjaljazki

Website der belarussischen Menschenrechtsorganisation „Vjasna“

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