* 24.2.1983. Aljaksandr Kuksa wurde beschuldigt, an der Initiative „Kaderreserve für ein neues Belarus“ beteiligt zu sein, die von einem Übergangskabinett im November 2022 ins Leben gerufen wurde. Diese Initiative hatte zum Ziel, Fachkräfte auszubilden, die in staatlichen Ämtern arbeiten und Reformen durchführen sollten. Im Februar 2024 leitete der Untersuchungsausschuss ein Strafverfahren gegen die Vertreter:innen und Teilnehmenden dieser Initiative ein. Später wurden im Fernsehen des staatlichen Kanals ONT 14 Personen gezeigt, die angeblich im Zusammenhang mit diesem Fall festgenommen worden waren. In Videos regierungsnaher Kanäle soll Aljaksandr Kuksa seine Teilnahme an dem Programm gestanden haben.
Kuksa wurde wegen Unterstützung von Aktivitäten einer extremistischen Vereinigung und Landfriedensbruchs zu einer Haftstrafe verurteilt.
Details zum konkreten Strafmaß sowie zum Haftort sind derzeit nicht bekannt.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Aljaksandr Kuksa.
Weitere Schreibweise des Namens: Аляксандр Кукса (BY)