* 15.5.1984. Dzmitryj Sončyk stammt aus Minsk und arbeitete zuletzt als Lkw-Fahrer. Er interessiert sich für Motorsport und Amateurfunk.
Ihm wird vorgeworfen, sich in Telegram-Kommentaren beleidigend gegenüber dem belarussischen Präsidenten Aljaksandr Lukašenka sowie Beamten und einem Richter geäußert zu haben. Ein Video zeigte seine Festnahme im Mai 2024 nach seiner Rückkehr aus dem Ausland.
Der Prozess gegen ihn begann im Dezember 2024. Sončyk wurde bereits zu einer Haftstrafe verurteilt, das genaue Strafmaß ist jedoch unbekannt. Im Juni 2025 wurde er zudem auf die Terrorliste des KGB gesetzt.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Dzmitryj Sončyk.
Weitere Schreibweise des Namens: Дзмітрый Сончык (BY)