* 12.8.1989. Aktivist, Mitglied im Beirat der Menschenrechtsorganisation Dzeja. Wurde am 3. November 2020 nach Hausdurchsuchungen bei seiner Mutter und ihm selbst festgenommen und gemeinsam mit einem Bekannten für einen am selben Tag erfolgten Hackerangriff auf das Computernetzwerk des Stadtverwaltung von Minsk verantwortlich gemacht. Außerdem habe er „seit dem 9. August aktiv an nicht genehmigten Großveranstaltungen im Gebiet der Landeshauptstadt teilgenommen“. Er wurde wegen Landfriedensbruchs und Unerlaubten Zugriffs auf Computerdaten angeklagt.
Am 28. Januar 2022 wurde Kim Samusenka zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Kim Samusenko.
Weitere Schreibweisen des Namens: Kim Samusenka (EN), Кім Самусенка (BY), Ким Самусенко (RU)