* 7.6.2000. Mikita Hrušėŭski kommt aus Mazyr. Er arbeitete im Schichtdienst in Russland.
Im Januar 2025 wurde er zu Hause bei seiner Rückkehr von einer Arbeitsschicht festgenommen und zunächst für 72 Stunden in Gewahrsam gehalten. Im Anschluss wurde er zu 15 Tagen Verwaltungshaft verurteilt, jedoch nach Ablauf nicht freigelassen. Ihm wird die Beteiligung an Aktivitäten einer extremistischen Vereinigung vorgeworfen, außerdem Verleumdung sowie Beleidigung des Präsidenten und die angebliche „Diskreditierung“ des belarusischen Staates.
Im September 2025 wurde Mikita Hrušėŭski zu drei Jahren Haft verurteilt.
Im Oktober 2024 wurde er in die Liste von Personen, die sich angeblich an extremistischen Aktivitäten beteiligt haben sollen, aufgenommen.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Mikita Hrušėŭski.
Weitere Schreibweise des Namens: Мікіта Грушэўскі (BY)