* 14.5.1973. Pavel Laščanka ist Unternehmer und Leiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young.
Ihm wird vorgeworfen, mit einem öffentlichen Appell im Jahr 2020 zu „verfassungswidrigen Handlungen“ aufgerufen zu haben. In einem offenen Brief an die Leitung staatlicher und sicherheitsrelevanter Institutionen äußerte er Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Präsidentschaftswahlen und forderte die Sicherheitskräfte dazu auf, zur Gesetzmäßigkeit zurückzukehren. Aufgrund dieses Schreibens wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Laščanka sitzt aktuell in Untersuchungshaft.
Er wurde in das Verzeichnis von Personen aufgenommen, denen eine Beteiligung an extremistischen Aktivitäten vorgeworfen wird, und zudem vom KGB auf die sogenannte „Terrorliste“ gesetzt.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Pavel Laščanka.
Weitere Schreibweise des Namens: Павел Лашчанка (BY)