* 9.1.1991. Dzjanis Kraŭčuk wird aufgrund seiner Teilnahme an Protestmärschen im Jahr 2020 Landfriedensbruch vorgeworfen.
Er wurde zu einer Freiheitsbeschränkung von drei Jahren ohne Einweisung in eine Strafvollzugseinrichtung verurteilt. Diese Strafe, auch bekannt als „Chatnjaja Chimija“, kombiniert die Pflicht zur Zwangsarbeit mit einer Art Bewährungsstrafe, bei der der Verurteilte zu Hause bleibt, jedoch unter strenger und regelmäßiger Kontrolle der Polizei steht.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Dzjanis Kraŭčuk.
Weitere Schreibweise des Namens: Уладзіслаў Анічкін (BY)