* 31.10.1976. Uladzimir Zinavenka wurde in einem nicht-öffentlichen Verfahren vor Gericht gestellt. Ihm wurde zunächst die Beleidigung des belarusischen Präsidenten Aljaksandr Lukašenka vorgeworfen. Später wurde die Anklage auf Volksverhetzung ausgeweitet.
Ursprünglich wurde Zinavenka zu einer Freiheitsbeschränkung in einer Besserungsanstalt im offenen Vollzug verurteilt. Nach einer Wiederaufnahme des Verfahrens auf Protest der Staatsanwaltschaft hin wurde die Strafe auf vier Jahre Haft verschärft.
Im Januar 2025 wurde er in die Liste von Personen aufgenommen, die sich angeblich an extremistischen Aktivitäten beteiligt haben sollen.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Uladzimir Zinavenka.
Weitere Schreibweise des Namens: Уладзімір Зінавенка (BY)