* 1993. Aljaksandr Njadvedski geriet im Rahmen des sogenannten „Hajun-Falles“ in staatliche Ermittlungen.
Im Oktober 2025 wurde wegen Unterstützung extremistischer Tätigkeit zu einer Haftstrafe verurteilt. Die genaue Dauer der Strafe ist nicht bekannt.
Das von Anton Motolko Anfang 2022 gegründete Hajun-Projekt diente der Sammlung und Veröffentlichung von Informationen über belarussische und russländische Truppenbewegungen auf dem Gebiet von Belarus. Menschen, denen Militärfahrzeuge aufgefallen waren, konnten dies an den Chatbot eines Telegram-Kanals melden. Diese Information wurde nach Überprüfung über den Telegram-Kanal veröffentlicht. Die belarussischen Behörden erklärten die Betreiber des Kanals bereits im März 2022 zu einer extremistischen Organisation. Im Februar 2025 gelang es den Sicherheitsbehörden, in das System einzudringen, zwei Tage später schloss Motolko den Kanal und löste das Projekt auf. Anfang Juni 2025 meldeten Menschenrechtsverteidiger rund zwei Dutzend Festnahmen wegen der Weitergabe von Informationen an das Monitoring-Projekt.
Weitere Schreibweise des Namens: Аляксандр Нядведскі (BY)