* 14.5.1989. Dzmitryj Kaluza kommt aus der Region Drahičyn und lebte mit seiner Ehefrau Vol'ha Kaluza bis zu seiner und ihrer Festnahme in der Nähe der belarusisch-ukrainischen Grenze.
Beiden wird vorgeworfen, im Auftrag ukrainischer Geheimdienste Sprengstoff aus der Ukraine nach Belarus geschmuggelt und dort Verstecke angelegt zu haben. Die Anklage lautet auf Terrorismus und illegale Handlungen mit Schusswaffen, Munition und Sprengstoff. Die genauen Umstände der Vorwürfe sind nicht bekannt, da der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.
Dzmitryj Kaluza wurde zu 24 Jahren Haft in einer Strafkolonie verurteilt, Vol'ha Kaluza zu 21 Jahren. Beide müssen zudem hohe Geldstrafen zahlen. Im Sommer 2025 wurden sie auf die sogenannte „Terrorliste“ gesetzt.
Laut Darstellungen in staatlichen Medien wurde Dzmitryj bei der Festnahme angeschossen und sein Bruder von KGB-Mitarbeitenden misshandelt. Die Anklage basiert auf einem propagandistischen Videobeitrag, der die Vorwürfe des Schmuggels und der Zusammenarbeit mit ukrainischen Geheimdiensten behauptet.
Weitere Schreibweise des Namens: Дзмітрый Капуза (BY)