* 8.5.1983. Sjarhej Vasjukevič stammt aus Dzjatlava und hat einen Hochschulabschluss in „Logistik und Preispolitik“. Beruflich war er zuletzt elf Jahre als stellvertretender Direktor für Handel bei „Izokom Plast“ in Minsk tätig. Er hat zwei Kinder.
Er geriet im Rahmen des sogenannten „Hajun-Falles“ in staatliche Ermittlungen.
Sjarhej Vasjukevič wurde wegen Unterstützung extremistischer Tätigkeit festgenommen und zu einer Haftstrafe verurteilt. Im Januar 2026 wurde er in die Liste von Personen aufgenommen, die sich angeblich an extremistischen Aktivitäten beteiligt haben sollen.
Das von Anton Motolko Anfang 2022 gegründete Hajun-Projekt diente der Sammlung und Veröffentlichung von Informationen über belarussische und russländische Truppenbewegungen auf dem Gebiet von Belarus. Menschen, denen Militärfahrzeuge aufgefallen waren, konnten dies an den Chatbot eines Telegram-Kanals melden. Diese Information wurde nach Überprüfung über den Telegram-Kanal veröffentlicht. Die belarussischen Behörden erklärten die Betreiber des Kanals bereits im März 2022 zu einer extremistischen Organisation. Im Februar 2025 gelang es den Sicherheitsbehörden, in das System einzudringen, zwei Tage später schloss Motolko den Kanal und löste das Projekt auf. Anfang Juni 2025 meldeten Menschenrechtsverteidiger rund zwei Dutzend Festnahmen wegen der Weitergabe von Informationen an das Monitoring-Projekt.
Weitere Schreibweise des Namens: Сяргей Васюкевіч (BY)