* 12.11.1981. Uladislaŭ Navažancaŭ wird Volksverhetzung, Präsidenten- und Beamtenbeleidigung vorgeworfen.
Im Jahr 2023 wurde er zu einer Haftstrafe verurteilt. Genauere Informationen zu den Hintergründen der Anschuldigungen oder zum Gerichtsverfahren sind derzeit nicht bekannt.
Im Januar 2024 wurde er in die offizielle Liste von Personen aufgenommen, die angeblich an extremistischen Aktivitäten beteiligt gewesen sein sollen.
Mikalaj Kuljašoŭ kommt aus Dubrovna. Er ist ehemaliger Zollbeamter und Aktivist der Belarussischen Sozialdemokratischen Partei (Hramada) Er wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach verhaftet und trat 2016 während seiner Haft in einen Hungerstreik. Seit den Massenprotesten nach den Wahlen im Sommer 2020 wurde Kuljašoŭs Haus mehrfach untersucht. Im September 2022 wurde er festgenommen, weil er angeblich Menschen bei der Flucht über die belarussisch-litauische Grenze geholfen haben soll. Er wurde wegen Organisation illegaler Grenzübertritte sowie Gründung einer extremistischen Vereinigung angeklagt und kam in Untersuchungshaft.
Am 5. April 2023 wurde er zu einer Haftstrafe von fünf Jahren Haft verurteilt.
Am 19. März 2026 reiste John Cole, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, zu einem Besuch nach Minsk. Infolge der Verhandlungen begnadigte das Lukaschenko-Regime 250 Personen: 235 von ihnen wurden im Land freigelassen, 15 wurden nach Litauen gebracht. Alle Deportierten sind ehemalige politische Gefangene. Unter ihnen befindet sich Uladislaŭ Navažancaŭ.
Weitere Schreibweise des Namens: Уладзіслаў Наважанцаў (BY)