* 11.3.1996. Maksim Dudarha stammt aus Luninec. Er diente als Offizier in der 38. separaten Luftsturmbrigade in Brėst und war im Radsport aktiv. Berichten zufolge stieg er bis zum Rang eines Hauptmanns auf.
Ihm wird vorgeworfen, extremistische Aktivitäten unterstützt zu haben. Unklar ist, ob er bis heute im Spezialdienst tätig war oder bereits aus dem Dienst ausgeschieden ist. Das Menschenrechtszentrum Vjasna vermutet einen Zusammenhang mit dem Fall „Hajun“, einem Monitoring-Projekt, das von den Behörden als extremistisch eingestuft wurde.
Maksim Dudarha wurde zu seiner Freiheitsbeschränkung verurteilt. Das genaue Strafmaß ist nicht bekannt.
Das von Anton Motolko Anfang 2022 gegründete Hajun-Projekt diente der Sammlung und Veröffentlichung von Informationen über belarusische und russländische Truppenbewegungen auf dem Gebiet von Belarus. Menschen, denen Militärfahrzeuge aufgefallen waren, konnten dies an den Chatbot eines Telegram-Kanals melden. Diese Information wurde nach Überprüfung über den Telegram-Kanal veröffentlicht. Die belarusischen Behörden erklärten die Betreiber des Kanals bereits im März 2022 zu einer extremistischen Organisation. Im Februar 2025 gelang es den Sicherheitsbehörden, in das System einzudringen, zwei Tage später schloss Motolko den Kanal und löste das Projekt auf. Anfang Juni 2025 meldeten Menschenrechtsverteidiger rund zwei Dutzend Festnahmen wegen der Weitergabe von Informationen an das Monitoring-Projekt.
Weitere Schreibweise des Namens: Максім Дударга (BY)